Wie kann einem einer, der zu den engsten Menschen gehört, plötzlich so fremd vorkommen?
So kalt, so fern, so fremd.

Alles in mir zieht sich zusammen. Irgendwie wird mir schlecht. Die Tränen, die ich vergieße, bilden einen Strom. Nimm mich mit, lieber Fluss. Trag mich weit, weit fort.

Ich bekomme keine Luft. Alles erdrückt mich, alles zieht sich in mich. Vielleicht verschwinde ich, wenn mein Körper sich selbst aufgefressen hat.

So kalt, so fern, so fremd.
Ich schliesse meine Augen und versuche mich an die Zeit zu erinnern, wo wir einander nah warn, vertraut, geliebt.

Schwestern eben.