Donnerstag, 30. März 2017

Du fehlst mir so. Der einzige, der meine Gedanken und Gefühle nachvollziehen, verstehen konnte.

Fühle mich so alleine. Irgendwie fremd und falsch auf dieser Welt.
Lichtblicke trügen, ich lächel, doch es ist nicht echt.

Du tust mir nicht gut, und trotzdem lasse ich dich nicht gehen. Wie paradox, die ganzen Schmerzen, die ich zulasse.

Und wofür?

Du fehlst mir, Papa, deine Worte, deine Hilfe.





Samstag, 18. März 2017

Wie kann einem einer, der zu den engsten Menschen gehört, plötzlich so fremd vorkommen?
So kalt, so fern, so fremd.

Alles in mir zieht sich zusammen. Irgendwie wird mir schlecht. Die Tränen, die ich vergieße, bilden einen Strom. Nimm mich mit, lieber Fluss. Trag mich weit, weit fort.

Ich bekomme keine Luft. Alles erdrückt mich, alles zieht sich in mich. Vielleicht verschwinde ich, wenn mein Körper sich selbst aufgefressen hat.

So kalt, so fern, so fremd.
Ich schliesse meine Augen und versuche mich an die Zeit zu erinnern, wo wir einander nah warn, vertraut, geliebt.

Schwestern eben.





Montag, 12. Dezember 2016

Ich vermisse dich.

Ich wäre gerne bei dir. Mit dir. Hier, auf dieser Erden. Ich spreche mir tröstende Worte zu, versuche, zum Himmel zu sehen bei Nacht, den Stern zu finden, auf dem du sitzt und lachst. Es gelingt mir nicht. Alles was ich sehe ist ein dunkelblauer, fast schwarzer Himmel, und wenn ich Glück habe sehe ich zwischen all den Wolken den ein oder anderen Stern. Aber ich sehe nicht deinen Stern, ich sehe nicht dich, und dein Lachen ist ebenso fern wie du.
Ich weiß, dass du nicht weg bist. Du bist hier, überall.
Aber du bist nicht greifbar. Ich kann dich nicht anrufen, dir eine WhatsApp schreiben oder einfach mal vorbei kommen.
So gerne würde ich.
So vieles dass ich dir erzählen möchte. Dir sagen möchte, wies mir geht, weil du das immer so gut verstanden hast.
Aber du bist nicht da - du bist überall, aber nicht hier. Und du fehlst mir. Ich hoffe, dir geht es gut. Ich bete, dir geht es besser, da wo du jetzt bist. Dass du deinen Frieden finden kannst, deine Schmerzen und dein Leiden dich freigeben. Ich hoffe, dass du dich selber finden konntest.
Ich bitte dich. Geb mir ein Zeichen, ein klitzekleines Symbol, wenn du grad bei mir vorbei schaust. Damit ich weiß, dass du da bist und ich ein kleines bisschen mit dir Lachen kann.

deine Tochter





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